nach zwei Jahren Pause ist in diesem Spätsommer wieder ein Stadtteil-Fest in Süd-West geplant. Wie auch im Jahr 2019 steht der Mitmach-Charakter im Vordergrund. Eine Chance nach der
langen Pause die Einrichtung oder die Organisation, für die Du/Sie arbeitest/arbeiten vorzustellen! Oder auch als "BewohnerIn" aus Süd-West einen Beitrag für das Stadtteil-Fest zu überlegen und
dann in die Tat umsetzen.
Wann: Am Samstag, 24.9 von 15.00 - 20.00 Uhr
Wo: vor dem frei-Raum, auf dem Platz beim Springbrunnen (Babenbergerring 71)
Die Planungsgruppe (Bürgerverein, ja:ba (offenen Jugendarbeit) und Stadtteil-Büro) stellt Biertische/Bänke und Getränke zur Verfügung. Und wir kümmern uns um die Werbung.
Was genau bei diesem Fest geboten ist, entscheiden diejenigen die mitmachen!
Es können Beiträge und Aktionen für verschiedene Altersgruppen sein, oder auch ein Beitrag zum Buffet.
Für unseren Überblick und die weitere Planung: Gib uns/geben Sie uns bitte Bescheid, ob Du/Sie und/oder Deine/Ihre KollegInnen dabei sind und was der Beitrag ist.
Teilt Eure/Teilen Sie Ihre Ideen und Beiträge bitte bis zum 15.8. im Stadtteil-Büro an Anja Münzel mit.
mail: stadtteil-buero@caritas-bamberg-forchheim.de
Wir freuen uns auf das Miteinander und einen schönes Fest für Jung und Alt und Süd-West.
Viele Grüße von der Planungsgruppe
Jeanette Nguyen - Anja Münzel - Christian Hader
Vermissen Sie Ihre Enkelkinder? Fehlen Ihnen die Großeltern? Da wollen wir helfen.
Ziel von "Klein trifft Groß" ist Kinder und Oma-Opa-Generation zusammenzubringen. Gerade Kinder aus migrantischen Familien, aber nicht nur sie, vermissen oft die Großeltern. Gleichzeitig leben viele Enkelkinder weit weg von ihren Bamberger Großeltern. Wir glauben, dass die Kontakte für Kinder, Familien und auch Seniorinnen und Senioren Freude und Bereicherung mit bringen können. So möchten wir bei einem Spielfest erste Kontakte ermöglichen und hoffen, dass daraus längere Freundschaften entstehen.
wie im Rundbrief bereits mitgeteilt, gibt es am 22.12. die Gelegenheit, sich wenigstens online zu einer kleinen vorweihnachtlichen Feier zu treffen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und
angeregte Gespräche!
Die Teilnahme ist über folgenden Zoom-Link möglich:
https://zoom.us/j/99282201848?pwd=T0piUFBXUDNFU3JvSmllOXdQY0xPZz09
Vorstand und Ausschuss des Bürgervereins
Claus Reinhardt von der Stadt Bamberg wird über den aktuellen Stand informieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Interessierte klicken bitte einfach auf den
folgenden Link bzw. geben diesen in die Adresszeile Ihres Internetbrowsers ein:
https://bbb1.stadt.bamberg.de/b/karn4f-qj2
„Gleich neben der Kirche St. Urban befindet sich die Bücherei des Stadtteils. Was schätzt du, wie viele Bücher dort in den Regalen stehen?“ So lautete eine der insgesamt 25 Rätselaufgaben der Schnitzeljagd vom Stadtteilbüro.
Passend zum Start der Osterferien konnte die Idee einer Corona-konformen Rätselsuche an der frischen Luft umgesetzt werden. Ausgestattet mit den Rätselunterlagen und einem Stadtteilplan gingen über 120 Kinder und Jugendliche teilweise zusammen mit ihren Geschwistern, Eltern, Großeltern oder einem weiteren Freund auf Erkundungsjagd. Mit dem richtigen Lösungssatz „Ich habe das Rätsel gelöst – Frohe Ostern!“ konnte dann eine kleine Belohnung im Stadtteilbüro abgeholt werden. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren Sponsoren, für die vielen tollen Preise. Der REWE-Markt Rudel spendete Obstkörbchen-Gutscheine sowie Osterhasenkuscheltiere, die besonders bei den kleineren Kindern sehr beliebt waren. Vom dm-Drogeriemarkt kamen viele tolle Überraschungen in Form von Duschgel, Shampoo, Schaumbad, Handcreme und Traubenzucker. Die Filialgemeinde St. Urban spendete Taschenlampen, Kugelschreiber und Tassen, die Süd-West Apotheke Wasserbälle, Pflaster und Schlüsselanhänger. Von der Joseph-Stiftung wurden Malbücher und Smartphonereiniger spendiert.
Ob die Schnitzeljagd gut angekommen ist? „Es hat uns sehr viel Spaß gemacht! Wir würden auch wieder mitmachen“, oder „ Ich wohne zwar nicht direkt hier, aber ich habe es trotzdem geschafft“ haben uns gezeigt, dass wir mit dieser Ferienaktion viel Freude bereiten konnten. Aber auch von Eltern und Großeltern, die die Schnitzeljagd gemeinsam mit ihren Kindern gelöst haben, haben wir ausschließlich positives Feedback erhalten. „Wir haben uns sehr über die Aktion gefreut! Ein bisschen Abwechslung im Alltag tut uns allen gut.“, oder „Danke für das Organisieren. Es war ganz schön, dass ihr auch den Bürgerverein, die Bücherei, den Kindergarten und andere Institutionen aus dem Viertel mit eingebunden habt. So haben die Kinder auch was über den Stadtteil erfahren.“ Trotz Corona-Beschränkungen konnte das Stadtteilbüro Menschen aus dem Stadtteil in Aktion bringen und dabei noch gute Osterlaune bei Alt und Jung verbreiten.
Wir freuen uns schon auf die Planung der nächste Rätselsuche. Falls Sie oder Ihre Kinder Vorschläge, Wünsche, Ideen oder Interesse am Mitgestalten haben, sind Sie und seid ihr immer herzlich im Stadtteilbüro am Babenbergerring 71 willkommen. Tel:0174/6352894 (Anja Münzel)
Das Stadtteilprojekt rund um Frau Münzel bietet für die Osterferien eine Schnitzeljagd in unserem Stadtteil an - als Belohnung für erfolgreiches "Jagen" gibt es eine kleine Überraschung.
Die Unterlagen (Fragebogen und Stadtplan) können auch ganz einfach hier heruntergeladen werden:
Nach der Corona-bedingten Pause gab es im September 2020 einen neuen Termin, bei dem alle Interessierten zur Teilhabe an der Mitgestaltung der Zukunft unseres Stadtteils eingeladen waren.
Telefonkette für Süd-West
Ein erstes Ergebnis aus den Bürgerforen ist die Idee, eine Telefonkette für allein lebende Menschen in Südwest zu organisieren. Infos gibt es hier.
Treff am Freitag – on tour durch das Babenberger Viertel/Süd-West
Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: nach diesem Motto organisierten Marga Fuchs und Lydia Weber zusammen mit Anja
Münzel vom Stadtteil-Büro der Caritas im Babenberger Viertel/Süd-West ein Kaffee- und Kuchenmobil und verlagerten den Treff am Freitag aus gegebenen Anlass ins Freie. Die Idee dahinter: Treffen
von mehreren Menschen in geschlossenen Räumen, wie sonst jeden ersten Freitag im Monat im frei-Raum am Babenbergerring sind aufgrund der Corona-Pandemie zur Zeit nicht möglich. Aber Leute draußen
sehen, sie kurz begrüßen und ihnen einen Kaffee und selbstgebackenen Kuchen anbieten, das geht schon.
„Das Treffen vorne, mit den anderen ratschen und zusammen sein, das fehlt mir scho arg.“, so bringt es eine Seniorin auf den Punkt, die vom Kaffee-
und Kuchenmobil an ihrer Haustür überrascht wurde. „Und das Kaffeewägelchen ist ja eine echte Überraschung.“
Das Fazit nach zweistündiger Tour durch das Babenberger Viertel: mit einer außergewöhnlichen Idee und selbstgebackenem Kuchen konnte rund 15 Menschen eine kleine Freude gemacht werden – Wiederholung nicht ausgeschlossen!
Anja Münzel
Advent 2019: Das Christkind kommt nach Südwest
Am Freitag, 20.12.19 kam das Bamberger Christkind nach Süd-West. Im Bereich der ehemaligen Ladenzeile gab es Plätzchen, Glühwein, Weihnachtslieder und einige Worte vom Christkind geben. Die großen und kleinen Teilnehmer waren begeistert, einen Bericht gibt es im Rundbrief.
Die Stadt Bamberg lädt am Dienstag, den 15. Oktober um 18.30 Uhr in Südwest zu einem Bürgerforum im Gemeindehaus St. Urban ein. Das Bürgerforum beschäftigt sich mit den Fragen: Wie muss sich Südwest entwickeln, damit das Stadtviertel auch in Zukunft insbesondere für ältere Menschen ein guter Ort zum Leben bleibt? Was braucht es in Südwest, damit vor allem ältere Menschen (weiterhin) selbstbestimmt im Stadtviertel leben können?
Bürgerforum Südwest am 15. Oktober 2019
um 18.30 Uhr in St. Urban
(Babenbergerring 26a, 96049 Bamberg).
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
Was einen guten Ort zum Leben ausmacht und wie es gelingen kann ihn zu erhalten, will die Sozialplanung der Stadt Bamberg in einem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept praxisnah beschreiben.
Das verantwortliche Amt für Inklusion geht dabei einen neuen Weg: Das Konzept wird konsequent vom Menschen und aus dem eigenen Stadtviertel heraus gedacht. Dem 1. Bürgerforum in Südwest werden weitere Termine folgen, um gemeinsam vor Ort Erfahrungen und Ideen zu konkretisieren und Maßnahmen im Viertel auf den Weg zu bringen. Die Überlegung dahinter: Mit dem eigenen Stadtviertel sind die Menschen vertraut, man kennt die Verhältnisse vor Ort. Es wird besonders gut beobachtbar, was für ein gutes Leben im vertrauten Umfeld wichtig ist: soziale Kontakte und Treffmöglichkeiten, bezahlbarer Wohnraum, Einkaufsmöglichkeiten, medizinische und pflegerische Unterstützung, barrierefreie Umgebung, Teilhabe an Kultur-, Bildungsangeboten und am politischen Leben. Alle Bewohnerinnen und Bewohner aus Südwest können ihre Idee, Erfahrungen und Visionen einbringen.
In einem ersten, sehr gut besuchten Bürgerforum am 15.10.2019 wurde zusammengetragen, wo die Stärken unseres Stadtteiles und wo die Verbesserungspotenziale liegen. Auch erste konkrete Ideen für Maßnahmen wurden bereits gesammelt. Die Dokumentation dazu finden Sie hier:
Die Ergebnisse wurden ausgewertet und in einem zweiten Bürgerforum am 28.11. zu Wünschen und Aktivitäten auf vier Handlungsfeldern formuliert: Mobilität, Wohnen, Nahversorgung und Treffpunkte.
Am Samstag, 21.09.2019, verbrachten die Besucher des Stadtteilfestes einen abwechslungsreichen und lebhaften Nachmittag mitten im Babenberger Viertel. Auf dem Platz vor der ehemaligen Ladenzeile boten die ortsansässigen Einrichtungen und Vereine verschiedene Mitmachaktionen und Informationen an.
„Was ist hat es eigentlich mit dem Stadtteilfest auf sich und wie ist die Idee entstanden?“, diese Frage richtete Christian Hader (Bürgerverein Südwest e.V. ) zur Begrüßung an Anja Münzel (Stadtviertel-Projekt, Caritas Bamberg). „ Es geht darum ein Fest für und vom Babenberger Viertel zu machen und dabei gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen und den Platz hier zu beleben“, so Anja Münzel weiter.
Das Besondere an diesem Fest war der Mitmachcharakter, so gab es neben einem Mitbringbuffet, einem Rollatorparcours vom VdK Berggebiet, einer Spielstation vom
Kindergarten St. Urban, einem Bilderbuchtheater der Bücherei St. Urban, einer kreativen Aktion von der Essbaren Stadt, dem Nähcafe und vom Jugendtreff St. Urban auch ein Mitmachkonzert von
Tonowitz und Trommelfritz.
Außerdem konnten in den Räumen der Caritas-Tagespflege Kaffee und selbstge-backener Kuchen genossen und die Gesundheits-Oase in der Süd-West Apotheke besucht werden. Der
Seniorenbeirat der Stadt Bamberg nutzte die Gelegenheit um auf das kommende Bürgerforum im Babenberger Viertel hinzuweisen. Es geht dabei um die Frage: “Zukunft seniorengerecht gestalten – aber
wie?”
Für Bänke, Tische und Getränke beim Fest hat die Planungsgruppe gesorgt und dann mit vereinten Kräften der Einrichtungen und Vereine aus dem Babenberger Viertel ein gelungenes Fest auf die Beine gestellt – Fortsetzung nicht ausgeschlossen.
„Es war richtig schön zu sehen, wie viele verschiedene Angebote und Einrichtungen es hier im Babenberger Viertel gibt und wie alle zusammen den Platz beleben können“, so eine Stimme auf dem Fest.
Fotos: Anja Münzel und privat
Bei herrlichem Sonnenschein
trafen sich einige unentwegte, interessierte Bürger aus Bamberg Südwest zur
Besichtigung der technischen Einrichtungen für das Hallenbad "Bambados".Markus Ziegler, technischer Betriebsleiter für Wärme- und Energieerzeugung bei den Stadtwerken Bamberg,
nahm sich für unsere überschaubare Gruppe über eineinhalb Stunden Zeit, um uns in die
„Geheimnisse“ der Energieerzeugung und Wasseraufbereitung des ökologischsten
Hallenbades, zumindest bei der Inbetriebnahme im Jahre 2011, einzuweihen.
Beginnend am Blockheiz-kraftwerk, ausgelagert ne-ben dem Hallenbad, konnten wir die Funktionsweise eines mit Hackschnitzeln betrie-benen Blockheizkraftwerks (BHKW) nachvollziehen. In einer Holzvergaseranlage wird aus den angelieferten Hackschnitzeln die Energie Holzgas erzeugt. Nach eini-gen Reinigungsprozessen wird dieses Gas zur Strom- und Wärmegewinnung, für das Hallenbad und fürs öffentliche Stromnetz, verwendet. Einer Übergabe der Wärmeenergie ans „Bambados“ steht jetzt nichts mehr im Wege.
Unter dem Hallenbad erwar-tete uns eine schier unüber-schaubare Anzahl von tech-nischen Anlagen.
Das vollständig unterkellerte Hallenbad steckt voller Technik zum Betreiben des „Bambados“. Die Lüftungs-anlagen prägen den ersten Gesamteindruck. Nach und nach erschließen sich uns Rohrleitungen, und auch Filteranlagen zur Was-seraufbereitung.
Das Badewasser wird auch gechlort und ständig gereinigt. Ebenso fallen uns Warmwasser-speicher zur kurzzeitigen Überbrückung von erhöhter Warmwassernachfrage auf. Viele andere, für den Badbetrieb, erforderliche Einrichtungen sind zu sehen. Das Zusammenspiel der installierten Anlagen wird über entsprechende Steuer- und Überwachungseinrichtungen verknüpft. Die Zustandsabfrage der laufenden Anlagenteile ist auch von externen berechtigten Stellen jederzeit möglich.
Text und Fotos: Dieter Johannes
Einladung im Rahmen der Caritas-Frühjahrssammlung:
Armut und Hilfe haben viele Gesichter
Deutschland ist ein wirtschaftlich erfolgreiches Land. Dennoch gibt es auch bei uns Armut. Neben extremen Formen wie der Obdachlosigkeit lassen sich Lebensumstände beobachten, in denen selbst Menschen, die einer Beschäftigung nachgehen, vor Armut nicht geschützt sind. Vielfältig und breit gefächert sind die Hilfsangebote: Beratungsstellen, materielle Hilfen, Hilfsfonds und ehrenamtlich Engagierte.
Mitarbeiter der Caritas in der Stadt Bamberg laden am Do, 21.03. 2019 ein und informieren am Caritas-foodtruck über die Angebote vor Ort.
Von 11.00 – 13.00 Uhr: die Seniorentagesstätte Südwest
Von 15.00 – 17.00 Uhr die Caritas Beratungsstellen.
Babenbergerring 71 (ehemaliges Ladenzentrum)
Die traditionelle Weinfahrt des Bürgervereins führte dieses Jahr 35 Teilnehmer in die historische Wein-, Weinhandels- und Wallfahrtsstadt Dettelbach am Main.
Nach einer reibungslosen Busfahrt durch den herbstlichen Steigerwald folgte eine ausführliche, authentische Führung durch die berühmte Wallfahrtskirche mit ihrem außergewöhnlichen, asymmetrisch in der Kirche stehenden Altar und der äußerst fein gearbeiteten Kanzel.
Es schloss sich ein Rundgang durch das liebenswerte Städtchen an, der nicht nur sehr lehrreich sondern auch äußerst unterhaltsam war. Erstaunlich, was man alles Interessantes über eine Stadt mit gerade mal 3500 Einwohnern im Kernort erzählen kann. Abgerundet wurde die Führung durch eine Kostprobe der bekannten Muskazinen, ein leckeres Gebäck - natürlich angereichert durch die zugehörige Anekdote um ihre Entstehung.
Wem der Rundgang zu anstrengend wurde, konnte statt dem weiteren Spaziergang über das mittelalterliche Kopfsteinpflaster in einem der örtlichen Café den Nachmittag (und vielleicht Muskazinen?) genießen.
Anschließend erhielten Interessierte im tiefen Keller des Weinguts "Regie" ebenso tiefe Einblicke in die Geheimnisse handwerklicher Weinherstellung und in das Seelenleben des Winzers Apfelbacher. Man merkte deutlich, dass er für seinen Beruf und seinen Betrieb brennt - so lebendig berichtete er über Lagen, Wetter, Ausbau; und auch sehr ehrlich über wirtschaftliche Aspekte eines familiär und modern geführten Weinguts.
Ein leckeres Abendessen in der Winzerstube mit einigen Gläschen aus dem gut gefüllten Keller bildete den gemütlichen Abschluss des Ausflugs, bevor der Bus die zufriedene Runde wieder nach Südwest zurückbrachte.
Wo geht es wohl nächstes Jahr hin?
Fotos: Frank Pöhlau
Stadtbusanbindung wird verbessert
Der intensive Dialog Ihres Bürgervereins Südwest mit den Stadtwerken hat sich gelohnt. Hierzu folgender Ausschnitt aus einer Pressemitteilung der Stadtwerke:
Der Stadtteil Südwest wird zukünftig [ab Mitte 2018] [wieder] über den Kaulberg angefahren, nicht mehr über die Artur-Landgraf-Straße und die Panzerleite. Eine direkte Anbindung des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums zu den schulrelevanten Zeiten ist derzeit noch in den Planungsüberlegungen. Christian Hader, 1. Vorsitzender des Bürgervereins Süd-West: „Wir freuen uns, dass wir nach dem konstruktiven Austausch eine gemeinsame Lösung gefunden haben. Nachdem die Wünsche aus der Bürgerschaft umgesetzt werden müssen jetzt alle motiviert sein, den Bus noch öfter zu nutzen und dafür das Auto stehenzulassen.“
Der Flohmarkt passt hierher!
Bunt, gute Stimmung und viele
Nachbarn - das sind die Schlagworte mit denen sich der Nachbarschaftsflohmarkt rund um die Essbare Stadt im Babenberger Viertel am 13.10.2018 zusammenfassen lässt.
24 Verkäufer waren gekommen, um
ihre guten Stück an die Frau und den Mann zu bringen.
Von Büchern, Topfpflanzen über Klamotten und Kindersachen bis zu selbstgemachten Besonderheiten war alles im Angebot. Der Einladung durch die „Gärtner“ der Essbaren Stadt und durch den
Bürgerverein Südwest e.V. folgten an diesem sonnigen Nachmittag sowohl viele direkte Nachbarn aus der Schlüsselbergerstraße als auch Bewohner aus anderen Teilen des Babenberger Viertels.
„Der Flohmarkt passt hier sehr gut her.“, so eine Besucherin zu Anja Münzel, der Leiterin des Stadtviertel-Projekts.
„Mich freut besonders, dass ein
Miteinander der Nachbarn entstanden ist und sich einige Verkäufer ganz spontan entschlossen haben, ihren Verkaufsstand direkt von ihrem Haus aufzubauen und am Abend noch ein wenig vor der Haustür
zusammengesessen wurde.“, resümiert Anja Münzel.
Auf Initiative des
Stadtviertel-Projekts konnten bereits im Mai 2018, dank der Unterstützung durch die Joseph-Stiftung, vier Hochbeete der Essbaren Stadt Bamberg im Bereich Schlüsselbergerstraße/ Salierstraße
Wirklichkeit werden. Um die Idee und Philosophie der Essbaren Stadt noch mehr zu verbreiten und darüber zu informieren, wurde der Nachbarschaftsflohmarkt ins Leben gerufen.
Neben Kostproben aus den Hochbeeten in Form von Kräutertee und Butterbrote mit Kräutersalz gab es außerdem selbstgemachten Kuchen und frisch gebackene Waffeln.
„Fortsetzung nicht ausgeschlossen!“, so das Fazit der Organisatoren am Ende eines schönen Nachmittags.
Babenberger Volkslauf 2018:
320 Teilnehmer unterstützen den Hospizverein Bamberg
Wie in den vergangenen Jahren, so starteten auch heuer die Läuferinnen und Läufer anlässlich der Kirchweih St. Urban wieder für einen guten Zweck. Zu Beginn gratulierte der Vorsitzende des veranstaltenden Bürgervereins, Christian Hader, dem Initiator und Organisator des Laufs, Helmuth Firsching, zum 20. Geburtstag. Jenen Geburtstag feierte er nicht selbst, vielmehr findet der Lauf seit nunmehr zwei Dekaden statt, was ohne den persönlichen Einsatz von Helmuth Firsching wohl undenkbar wäre.
Bei angenehmen Lauftemperaturen gab Altoberbürgermeister Herbert Lauer, der traditionsgemäß wieder die Schirmherrschaft übernommen hatte, den Startschuss und schickte unter Beifall zahlreicher Zuschauer die Läuferschar in die Runden. Dabei konnten die Aktiven ohne Zeitdruck die angebotenen Laufstrecken ganz nach Laufvermögen und Lauflust dann sogar bei Sonnenschein absolvieren. Nicht nur ambitionierte Läuferinnen und Läufer bevorzugten den am Fuße der Altenburg entlangführenden Panoramalauf, sondern auch die jüngeren Teilnehmer wagten sich auf die längere Strecke mit leichten Steigungen. Bei den Kleinen, die lieber den Familienlauf um den Babenbergerring bevorzugten, liefen natürlich noch Mama oder Papa in Begleitung mit.
Der Lauf soll den Laufbegeisterten Freude bereiten und zugleich, so die Veranstalter, auf die Arbeit sozialer Einrichtungen aufmerksam machen. Diesmal war es der Hospizverein Bamberg, für den die Läuferinnen und Läufer ihre Runden drehten und der sich über eine Spende von 320 Euro freuen kann. An Hand von Stellwänden als auch im Gespräch mit Vertretern des Vereins konnten sich die Zuschauer über die ehrenamtliche Hospizarbeit umfassend informieren. So ist es Dank der vielen Helfer immer wieder möglich, dass der Erlös des Laufes einer gemeinnützigen Einrichtung zugutekommen kann.
Wiederum war es die Kaulbergschule, die diesmal mit 154 Aktiven die teilnehmerstärkste Laufgruppe stellte und hierfür mit einem Pokal belohnt wurde. Auf den weiteren Plätzen folgten die Domschule mit 80, sowie der Kindergarten St. Urban mit 39 Läuferinnen und Läufern. Auch diesmal waren es wieder die 11-jährigen Zwillinge Julia und Anna Barth, die als schnellste Läuferinnen nach der ersten Runde des Familienlaufes sowie des Panoramalaufes je einen Laufpokal überreicht bekamen. Am Schluss des Laufes wurden alle mit einer Medaille und Urkunde belohnt. Die Kinder erhielten traditionsgemäß ihr Eis und für die möglichst richtig getippte Teilnehmerzahl gab es fünf WM-Fußbälle. Sollte dann noch jemand beim Luftballonwettflug seine auf die Reise geschickte Postkarte zurückbekommen, dann winken nochmals attraktive Buchpreise. Im Anschluss begann schließlich das weitere Festprogramm der Kirchweih St. Urban.
Ergebnisse und weitere Bilder zum Lauf können unter www.Babenberger-Volkslauf.de bzw. www.facebook.com/BabenbergerVolkslauf eingesehen werden.
Aller Anfang ist bunt!
Mit viel Freude, Farbe und kreativen Ideen haben Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil Babenberger Viertel zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Spielmobils Bamberg in den Pfingstferien 2018 begonnen, den Spielplatz in der Meranierstraße zu verschö-nern und umzugestalten. Neben einem bunten Bodenhüpfspiel und vielen farbigen Flächen bereichert nun auch eine Ludothek den Spielplatz. In der Ludothek, einem offenen Regal, finden sich selbst hergestellte Spiel- und Beschäftigungsmaterialien, wie z.B. Dosenwerfen, Brettspiele und Twister. Außerdem wurde an einer vorhandenen Betonwand Tafelfarbe an-gebracht, so dass hier mit Wandkreide gemalt werden kann. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“.
Das Besondere an der Maßnahme ist das Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Bürgerverein
Südwest e.V., dem Stadtviertel-Projekt der Caritas und dem Bildungsbündnis – vertreten durch das Spielmobil Bamberg. Nach dem Stadtteilgespräch im Jahr 2017 nahmen sich die drei Organisationen des Themas an und planten zusammen die Umgestaltung und Ver-schönerung für diesen wenig genutzten und in die Jahre gekommenen Spielplatz. Ein wichtiger Schritt war dabei die Einbeziehung der Bürger vor Ort mit Hilfe einer Befragung zu deren Vorstellungen und Ideen.
Erfreulicherweise sicherte auch das Gartenamt seine Unterstützung zu. In einem zweiten Schritt wird im Herbst dieses Jahres der Sandka-sten erweitert und mit einem be-spielbaren Sandlabor ausgestattet.
Besonders stolz macht die Planungsgruppe die Tatsache, dass der Spielplatz jetzt wieder regelmäßig von den Kindern be-sucht und genutzt wird. „Schaut mal, dieses Spielgerät habe ich gebaut! Und die Wand hier habe ich gestrichen.“, so die Aussagen der jungen Handwerker am Spielplatz.
Foto: privat
Fahrt zum Lichterfest war ein voller Erfolg
Schon kurz nach der Veröffentlichung waren die verfügbaren Plätze für die Fahrt nach Pottenstein am 6.1. vergeben. Das Reiseunternehmen Basel richtete auf Initiative des Bürgervereins Südwest einen zusätzlichen Halt an der Waizendorfer Str. ein, so dass die Interessierten diesen schönen Ausflug am Dreikönigstag ganz bequem, quasi vor der Haustür beginnen konnten.
Nach kurzer Fahrt gab es ausführlich Gelegenheit, den Ort zu erkunden und sich zu stärken, bevor dann gegen 17 Uhr der Höhepunkt des Tages folgte: Die Prozession zum Abschluss des Festes der Ewigen Anbetung durch den Ort, während auf den umgebenden Hügeln zahllose Feuer aufflammten und die ganze Umgebung in faszinierendes Licht tauchten.
Weil sich dieses großartige Spektakel nicht nur Bürgervereinsmitglieder nicht entgehen lassen wollten, dauerte die Rückfahrt "etwas" länger als geplant, vor allem die ersten paar Kilometer aus dem Örtchen Pottenstein heraus. Das tat aber der Stimmung der Ausflügler keinen Abbruch, und gegen 20:30 ging ein erlebnisreicher Nachmittag zu Ende.
Fotos: Frank Pöhlau
Ein Highlight 2017:
Feier zum 40. Jubiläum Bürgerverein Süd-West e.V. am 20. Mai
im Klemens-Fink-Zentrum
Mit einem großen Fest und mehreren hundert Besuchern feierte der Bürgerverein Süd-West am Samstag, 20. Mai 2017, sein 40-jähriges Jubiläum. Eröffnet wurden die Feierlichkeiten mit einer Rekordbeteiligung am Babenberger Volkslauf, der zum ersten Mal unter der Trägerschaft des Bürgervereins und 2017 im Rahmen des Jubiläums stattfand: Über 400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene liefen für einen guten Zweck um die Wette.
Das Nachmittagsprogramm im Klemens-Fink-Gehörlosensportzentrum am Babenberger-ring umfasste dann neben Kinderschminken, Schnitzeljagd, Fußball- und Basketball-training, Hüpfburg und Bücherbasar viele weitere Aktivitäten für Kinder und Jugendliche. Aber auch Erwachsene kamen durch diverse Vorträge, Mitmachaktionen, kulinarische Köstlichkeiten und die musikalische Umrahmung durch die Wachenrother Blaskapelle und das Duo Les Francophiles auf ihre Kosten. Ein Fußball-Einlagespiel konnte die "Stadtteilauswahl Süd-West" gegen die "Stadtauswahl", die unter anderem mit den Stadträten Stefan Hipelius, Heinz Kuntke, Klaus Stieringer, Sebastian Niedermaier und Bürgermeister Dr. Christian Lange angetreten war, verhältnismäßig klar mit 6:1 für sich entscheiden.
Fotos: Frank Pöhlau
In seiner Festansprache würdigte Christian Hader als erster Vorsitzender des Bürgervereins insbesondere das Engagement der zahlreichen Helferinnen und Helfer, sowie die Beteiligung der verschiedenen Gruppierungen und Institutionen, ohne welche das Fest nicht möglich gewesen wäre. Des Weiteren wurden die Schwerpunkte der vergangenen und gegenwärtigen Bürgervereinsarbeit aufgezeigt. Oberbürgermeister Andreas Starke sprach das Grußwort der Stadt Bamberg einem Verein aus, der nach seinen Worten zwischenzeitlich auf 350 Mitglieder angewachsen sei. Ferner bedankte er sich bei den Aktiven für deren Wirken und versprach den anwesenden Gästen, beim 50-jährigen Jubiläum des Bürgervereins - dann als Altoberbürgermeister - mitzuhelfen.
Anschließend wurden noch die anwesenden Gründungsmitglieder und Mitglieder der ersten Stunde des Bürgervereins für ihre damalige Initiative, ohne welche es den Bürgerverein heute nicht geben würde, geehrt. Nach dem Abendessen und der musikalischen Begleitung durch den Chor der israelitischen Kultusgemeinde klang ein rundum gelungener Tag mit dem Auftritt von Big Sound Jack aus, und das Tanzbein wurde bis spät in den Abend geschwungen.
Stellwerksbesuch des Zentralstellwerks im Bahnhof Bamberg
Am 14. März und am 25. April 2014 besuchten wir das Zentralstellwerk im Bahnhof Bamberg.
Das Stellwerk Bamberg ist ein Spurplan-Drucktastenstellwerk der Bauform Siemens (SpDrS60) und wurde am 23. November 1980 in Betrieb genommen.
Der Fahrdienstleiter im Zentralstellwerk Bamberg ist für die Durchführung aller Zug- und Rangierfahrten im Bereich der Bahnhöfe Bamberg und Hallstadt zuständig.
Auch die Schranken und Blinklichtanlagen in diesem Bereich werden vom Fahrdienstleiter bedient bzw. überwacht.
Auf einer Gleisbildstelltafel, bestehend aus mosaikartigen Feldern und entsprechend dem Gleisbild, wird das momentane Betriebsgeschehen ständig angezeigt.
Da wir uns direkt im Fahrdienstleiterraum aufhielten, konnten wir demnach Zug- und Rangierbewegungen unmittelbar erleben und Einblick in die vielfältigen Aufgaben eines Fahrdienstleiters erhalten.
Nach lebhafter Diskussion und nachdem alle Fragen der interessierten Besucher beantwortet waren, beendeten wir den Besuch im Zentralstellwerk des Bahnhofs Bamberg.
Dieter Johannes